Schuetzen


Neu verlegter und aufgearbeiteter Naturstein und Kunststein sollte vor dem Eindringen von Wasser (hydrophobieren) und Schmutz und dem Eindringen von Ölen und Fetten (oleophobieren) geschützt werden. Die Natürlichkeit des Steines bleibt so langanhaltend bestehen und die Unterhaltsreinigung wird dabei wesentlich erleichtert.

Der Belag muß vor der Einpflege trocken sein. Die Restfeuchte darf maximal 2 - 4 % betragen. Der aufgetragene Schutz vermindert je nach verwendetem Material die erforderliche Diffusionsfähigkeit des Steines. Wird die Austrocknung nicht abgewartet sind Bauschäden die Folge.

Nicht nur oberflächliche, sondern porentiefe Reinigung ist erforderlich um einen wirkungsvollen Schutz, aber auch ein ansprechendes Erscheinungsbild zu erreichen. Der Reiniger muß auf den Stein abgestimmt sein. Schäden durch falsche Reiniger können ebenso wie Schmutz, Flecken oder Materialfehler nicht durch die Einpflege kaschiert werden - auch nicht mit Farbtonvertiefer !

Auch Anwendungsfehler sind häufige Ursache für Flecken, Streifen, Schlieren oder eine klebrige Schicht nach der Fertigstellung.

Imprägnierungen, Siegel oder Kristallisation schützen nicht vor Säurefraß bei Marmor oder Kalkstein. Oberflächliche Mineralumwandlungen, durch z.B. Badchemikalien, kann man nicht verhindern.

Die zur laufenden Unterhaltsreinigung verwendeten Reinigungs- und Pflegemittel müssen auf die vorangegangene Schutzbehandlung abgestimmt sein. Die meisten Imprägnierungen und Versiegelungen lassen sich auch chemisch wieder entfernen. Dazu reicht oft schon die Verwendung eines falschen Reinigers.

 

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